Das Problem
Seien wir ehrlich: Wir wollen keinen Code mehr lesen. Wir wollen nicht alles überprüfen, was Agenten tun, und nicht jedes technische Detail des Projekts im Kopf behalten.
Aber wenn niemand die Agenten kontrolliert, verwandeln sie jedes Projekt in ein unwartbares Chaos, das weder Mensch noch Agent noch entwirren kann. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Die Idee
HUMAN-INTENT.md ist eine Datei im Stammverzeichnis deines Repositories. Sie enthält deine Absicht: die Architektur des Projekts, die Entwicklungsregeln und die Produktentscheidungen.
Sie ist keine Dokumentation des Codes. Sie ist das Gesetz, dem der Code gehorchen muss.
Die Regeln
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Von dir geschrieben — und nur von dir
Agenten bearbeiten diese Datei niemals. Jede Zeile darin ist eine Entscheidung, die ein Mensch getroffen hat.
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Ihre Anweisungen sind Gesetz für den Agenten
Was in HUMAN-INTENT.md steht, geht allem anderen vor. Widerspricht der Code der Datei, liegt der Fehler im Code.
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Sie definiert Architektur, Regeln und Produkt
Absicht, keine Rezepte. Der Agent kennt bereits alle Patterns; deine Aufgabe ist festzulegen, was gelten muss — und warum.
Warum es funktioniert
Mit Agenten kann niemand Schritt halten: Es entsteht mehr Code, als irgendjemand lesen will. Jede Zeile zu kontrollieren ist aussichtslos. Die Absicht zu kontrollieren nicht.
HUMAN-INTENT.md hebt die Kontrolle eine Ebene höher: Du behältst eine Datei mit deinen Entscheidungen im Blick statt Tausender Zeilen Code. Solange die Datei Gesetz ist, folgt das Projekt deiner Absicht — auch wenn niemand den Code liest.
So fängst du an
- Lege HUMAN-INTENT.md im Stammverzeichnis deines Repositories an.
- Schreibe die Entscheidungen auf, die du bereits getroffen hast: Architektur, Entwicklungsregeln, Produkt.
- Weise deinen Agenten an, die Datei zu lesen und als Gesetz zu behandeln — verweise aus AGENTS.md oder CLAUDE.md darauf.
- Trage jede neue Entscheidung in die Datei ein. Lass niemals einen Agenten hineinschreiben.
- Reviewe diese Datei, nicht den Code.